Trump: Keine Begnadigung für Maxwell erwogen

US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe eine Begnadigung für Ghislaine Maxwell, eine Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, nicht in Erwägung gezogen.
"Ich habe darüber noch nicht nachgedacht", sagte Trump auf Nachfrage von Journalisten. Maxwell verbüßt eine 20-jährige Haftstrafe für ihre Beteiligung an Epsteins Missbrauch von Minderjährigen.
Trump steht unter Druck, mehr Informationen über die Ermittlungen gegen Epstein preiszugeben, der sich 2019 das Leben nahm. Justizministerin Pam Bondi hatte versprochen, Material über Epsteins Klienten zu veröffentlichen, änderte ihre Haltung jedoch später.
Der stellvertretende Justizminister Todd Blanche, Trumps ehemaliger Anwalt, traf sich mit Maxwell im Gefängnis. Trump erklärte, er kenne die Details des Treffens nicht, deutete aber an, dass auch andere Personen wegen ihrer Verbindungen zu Epstein untersucht werden sollten.
Trump war in der Vergangenheit mit Epstein bei gesellschaftlichen Veranstaltungen aufgetreten, bestreitet jedoch, mit Epsteins Privatflugzeug geflogen zu sein, und wurde keinerlei Fehlverhalten beschuldigt.
Quelle: ΑΠΕ-ΜΠΕ