USA werden keine Todesstrafe für Drogenboss 'El Mayo' fordern

Das US-Justizministerium hat beschlossen, die Todesstrafe für Ismael 'El Mayo' Zambada, Mitbegründer des Sinaloa-Kartells, nicht zu fordern. Der 77-Jährige wurde im Juli 2024 in Texas verhaftet und befindet sich weiterhin in Haft.
Bundesstaatsanwalt Joseph Nosella erklärte, dass Justizministerin Pam Bondi beantragt habe, die Todesstrafe nicht zu verfolgen. 'El Mayo', der jahrelang einer der meistgesuchten Kriminellen in den USA war, beantragt die Rückführung und behauptet, seine Verhaftung sei illegal gewesen.
Zambada, ein ehemaliger Mitarbeiter von 'El Chapo', behauptet, er sei von einem der Söhne des Letzteren entführt und gegen seinen Willen in die USA transportiert worden. Nach seiner Verhaftung brachen Zusammenstöße zwischen Fraktionen des Sinaloa-Kartells aus.
'El Chapo' verbüßt in den USA eine lebenslange Haftstrafe, während sich auch zwei seiner Söhne in Haft befinden. Ovidio Guzman, einer der Söhne, hat sich der Drogenhandelsvorwürfe schuldig bekannt. Ismael Zambada hat sich in 17 Anklagepunkten für nicht schuldig erklärt.
'El Mayo' und 'El Chapo' sind die Mitbegründer des Sinaloa-Kartells, dem vorgeworfen wird, Fentanyl zu schmuggeln.