Kaliforniens Gouverneur nennt Trumps Strafe für Universität 'Erpressung'

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat die Forderung der Trump-Regierung, dass die University of California (UC) eine Geldstrafe von einer Milliarde Dollar zahlen soll, als 'politische Erpressung' bezeichnet. Die Forderung steht im Zusammenhang mit Protesten gegen den Krieg Israels im Gazastreifen.
Universitätspräsident James Milliken erklärte, er prüfe das Dokument der Bundesregierung, in dem diese Forderung dargelegt wird. Der UCLA-Campus steht besonders im Fokus, nachdem er einen Stopp von staatlichen Hilfen in Höhe von 584 Millionen Dollar angekündigt hat.
Das Pressebüro von Gouverneur Newsom erklärte über X, dass Donald Trump das Justizministerium benutze, um Druck auf das Universitätssystem auszuüben und die Forschungsförderung einzufrieren.
Das Weiße Haus hat sich nicht geäußert. Demonstranten und jüdische Organisationen werfen der Trump-Regierung vor, Kritik am Krieg in Gaza mit Antisemitismus gleichzusetzen.
Experten äußern Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit und der akademischen Freiheit. Die University of California betonte, dass die Zahlung des Betrags sie 'zerstören' würde.
Im Jahr 2024 gab es Proteste auf den kalifornischen Campussen, insbesondere an der UCLA. Die Institution erklärte sich bereit, über 6 Millionen Dollar zu zahlen, um einen Rechtsstreit wegen Antisemitismus beizulegen, während sie sich mit einer Klage wegen Angriffs auf pro-palästinensische Demonstranten konfrontiert sieht.