Berichte über unmenschliche Behandlung von Migranten in den USA

Human Rights Watch (HRW) berichtet über schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen in Migranten-Haftzentren in Florida unter der Trump-Regierung. Die NGO nennt Überbelegung, unmenschliche Behandlung und Verweigerung grundlegender Gesundheitsdienste.
Der Bericht konzentriert sich auf das Krome North Service Processing Center, das Broward Transitional Center und das Bundesgefängnis in Miami, basierend auf Aussagen von Häftlingen, Angehörigen und Anwälten. Die Berichte umfassen das Schlafen auf dem Boden, die Aussetzung an ständigem Licht und Kälte sowie psychische Belastungen.
In den Aussagen werden unhygienische Zustände und die Verweigerung medizinischer Versorgung beschrieben, darunter verzögerte Operationen und Todesfälle aufgrund mangelnder Versorgung. Laut HRW hatten 72 % der Häftlinge keine Vorstrafen, während die Belegung das Dreifache der Kapazität erreichte.
Donald Trump hat die Massenabschiebung von Migranten zur Priorität erklärt. Das jüngste Haushaltsgesetz sieht 45 Milliarden US-Dollar vor, um die Kapazität der Haftzentren zu erhöhen.
Die Bundesbehörde ICE hat sich nicht zu dem Bericht geäußert. Verhaftungen und Inhaftierungen von Migranten führen in den USA zu Reaktionen.