USA: Grenzschutz nimmt Feuerwehrleute während Waldbrandbekämpfung fest

Die Festnahme von zwei Feuerwehrleuten durch eine Bundespolizeibehörde während der Bekämpfung eines Waldbrandes im Bundesstaat Washington hat Kontroversen ausgelöst. Die Festnahme erfolgte am Mittwoch und wurde von Customs and Border Protection (CBP) bestätigt.
Laut CBP hielten sich die beiden Festgenommenen illegal in den USA auf. Die Festnahmen erfolgten während einer Ausweiskontrolle von 44 Feuerwehrleuten. Die beiden Feuerwehrleute arbeiteten für private Unternehmen, die bei der Eindämmung des Feuers 'Bear Gulch' halfen, das über 36.000 Hektar Land verwüstet hat.
Ein Kollege der festgenommenen Feuerwehrleute sagte der Seattle Times: 'Man riskiert hier sein Leben, um Menschen zu retten, und so wird man behandelt.' CBP versicherte, dass die Festnahmen die Brandbekämpfungsmaßnahmen nicht beeinträchtigten. Die Behörde erklärte, dass Verträge zwischen der Bundesregierung und den beiden Unternehmen nach einer strafrechtlichen Untersuchung gekündigt worden seien.
Demokratische Politiker kritisierten den Vorfall scharf und bezeichneten ihn als Beweis für die Exzesse der Anti-Einwanderungspolitik der Regierung. Der Gouverneur des Bundesstaates Washington, Bob Ferguson, erklärte, er sei 'zutiefst besorgt', während die Abgeordnete Pramila Jayapal die Aktion als 'absurd und völlig gegen die Interessen Amerikas' bezeichnete.
Quelle: ΚΥΠΕ