USA: Flugausfälle wegen Shutdown

Hunderte Flüge wurden an US-Flughäfen aufgrund des anhaltenden Regierungs-Shutdowns gestrichen. Die Behörden waren gezwungen, Flüge aufgrund eines Mangels an Fluglotsen einzuschränken.
Die Trump-Regierung reduzierte den Flugverkehr als Sicherheitsmaßnahme, da das Personal in den Kontrolltürmen seit über fünf Wochen unbezahlt arbeitet. Elvira Bucci äußerte gegenüber AFP Bedenken und betonte, dass Flugstreichungen aus Sicherheitsgründen notwendig seien, die Situation aber nicht so weit hätte kommen dürfen.
Laut FlightAware wurden mehr als 800 Flüge gestrichen. Die am stärksten betroffenen Flughäfen sind O'Hare in Chicago, Hartsfield-Jackson in Atlanta, Denver und Fort Worth in Dallas. Das Verkehrsministerium erwartet weitere Reduzierungen des Flugverkehrs an Flughäfen.
Robert Isom, Chef von American Airlines, sagte gegenüber CNBC, dass die Regierung wieder öffnen müsse, um Flugausfälle zu vermeiden. Die Streichungen betreffen hauptsächlich Inlands- und Regionalflüge.
Die Probleme verschärfen sich vor dem Wochenende und dem Thanksgiving-Feiertag. Barry Biffle, Chef von Frontier, riet Passagieren, aufgrund des Risikos von Stornierungen zweite Tickets bei anderen Fluggesellschaften zu kaufen.
Rund 14.000 Fluglotsen überwachen den US-amerikanischen Luftraum und bedienen täglich mehr als 3 Millionen Passagiere.
Quelle: APE-MPE