Besorgnis in den USA nach Streichung von Hungerberichten durch Trump

Die Trump-Regierung hat die jährlichen Berichte des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zur Ernährungssicherheit gestrichen, was inmitten von Kürzungen bei Nahrungsmittelhilfsprogrammen Besorgnis auslöst.
Die in den 1990er Jahren eingeführten Berichte lieferten Daten zur Ernährungsunsicherheit für Bundes- und Landesbeamte. Der jüngste Bericht zeigte, dass 18 Millionen Haushalte in den USA im Jahr 2023 von Ernährungsunsicherheit betroffen waren.
Das USDA behauptete, die Berichte seien "politisiert" und "kostspielig". Analysten wie Kyle Ross vom Center for American Progress bestritten diese Behauptung jedoch und wiesen darauf hin, dass die Berichte seit Jahrzehnten von Regierungen beider Parteien erstellt würden.
Barbara Laraia, Professorin an der University of California, Berkeley, bezeichnete den USDA-Bericht als den "Goldstandard" für die Untersuchung von Ernährungsunsicherheit.
Die Streichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundesmittel für Nahrungsmittelhilfsprogramme wie SNAP gekürzt wurden.