Hisbollah warnt vor Verletzung der israelischen 'Gelben Linie' im Libanon

Die Hisbollah hat gewarnt, dass sie die von Israel im Südlibanon gezogene 'Gelbe Linie' verletzen wird. Laut Aussagen eines Hisbollah-Abgeordneten wird die Bewegung angesichts israelischer Verstöße nicht tatenlos zusehen.
Hassan Fadlallah erklärte, dass die Hisbollah die gelbe Linie verletzen werde und berief sich auf ihr Recht, das Land zu verteidigen. Diese Erklärung erfolgte, nachdem die israelische Armee nach Beginn eines 10-tägigen Waffenstillstands die 'Gelbe Linie' im Südlibanon errichtet hatte.
Fadlallah bekräftigte die Ablehnung direkter Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel und forderte den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun auf, diese Verhandlungen aufzugeben. Er betonte auch, dass die Hisbollah den Iran über die israelischen Angriffe informiert habe, um Pakistan, den Vermittler zwischen den USA und dem Iran, zu informieren.
Der Hisbollah-Abgeordnete forderte den Rückzug Israels aus dem Südlibanon, die Rückkehr der Vertriebenen, die Freilassung der Gefangenen und einen Wiederaufbauplan für die zerstörten Gebiete. Die Hisbollah werde kein Abkommen akzeptieren, das die Situation nach dem Waffenstillstand von 2024 wiederherstellen würde.
Fadlallah forderte den libanesischen Staat auf, die Armee im Süden neu zu stationieren und Druck auszuüben, um den Waffenstillstand zu festigen. Er erklärte auch, dass niemand die Hisbollah entwaffnen könne.