Chāmene'īs Warnungen: Parallelen zu Saddam und Gaddafi

Die Drohungen von Ayatollah Ali Chāmene'i nach der Bombardierung des iranischen Atomprogramms durch die USA erinnern an ähnliche Fälle von Führern in der Vergangenheit.
Saddam Hussein warnte vor zwei Jahrzehnten vor der „Mutter aller Schlachten“, falls die Vereinigten Staaten in Bagdad einmarschieren würden. Muammar Gaddafi schwor, kämpfend zu sterben. Saddam wurde jedoch versteckt gefunden und gehängt, während Gaddafi von der Menge gelyncht wurde.
Heute spricht Ayatollah Ali Chāmene'i von „göttlicher Strafe“ und „historischer Rache“. Trotz der Drohungen steht der Iran vor Herausforderungen, wie Milizen im Irak und in Syrien sowie dem begrenzten Einfluss der Hisbollah und der Hamas.
Darüber hinaus ist der Iran durch Sanktionen erschöpft, wirtschaftlich schwach und politisch isoliert. Seine Armee kann keinen direkten Konflikt mit dem Westen oder Israel eingehen.
So wie Saddam und Gaddafi sahen, wie ihre Unterstützung schwand, beobachtet Chāmene'i, wie sein Regime ins Wanken gerät. Die Jugend steht kurz vor der Revolte und die Mittelschicht ist enttäuscht.
Die Geschichte zeigt, dass Größenwahn nicht rettet und die Eliminierung von Generälen und Führern der Hamas und der Hisbollah Chāmene'i als Warnung dienen sollte.