Syrien: al-Sarara erkennt Kurdisch als Amtssprache an

Der syrische Präsident Ahmad al-Sarara hat ein Dekret erlassen, das die kurdische Sprache als Amtssprache in Syrien anerkennt und den Kurden Rechte einräumt.
Das Dekret erkennt Kurdisch als "Nationalsprache" an, legt Newroz als offiziellen Feiertag fest und gewährt Kurden, denen nach der Volkszählung von 1962 die Staatsbürgerschaft entzogen wurde, die Staatsbürgerschaft.
"Syrische kurdische Bürger sind ein wesentlicher Bestandteil des syrischen Volkes", heißt es in dem Dekret.
Die kurdische Minderheit war jahrzehntelang marginalisiert worden. Sie nutzte den Bürgerkrieg, um Gebiete im Norden und Nordosten Syriens zu erobern.
Im März 2025 unterzeichnete die Regierung von Damaskus ein Abkommen mit den Kurden, um ihre Institutionen in den syrischen Staat zu integrieren, aber die Gespräche sind ins Stocken geraten.
Die syrische Armee warnte die Einwohner von Aleppo vor bevorstehenden Angriffen auf kurdische Stellungen in Deir Hafer.
APE – MPE