Syrien: Verluste bei Gegenangriff der SDF

Laut kurdischen Quellen wurden neun syrische Armeeangehörige getötet und sieben verwundet bei einem Gegenangriff von Kämpfern der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Der Angriff folgt auf Vorwürfe, dass die syrische Armee kurdische Gebiete beschossen habe.
Das syrische Verteidigungsministerium berichtete, dass vier Soldaten und drei Zivilisten bei einem früheren SDF-Angriff in der Nähe der Stadt Manbij verletzt wurden. Damaskus nannte den Angriff "unverantwortlich".
Die Verhandlungen zwischen den Kurden und der syrischen Regierung zur Integration kurdischer Institutionen in den syrischen Staat haben sich verzögert, wobei es Meinungsverschiedenheiten über die Verfassungserklärung und die Zusammensetzung der Regierung gibt.
Die Kämpfe in der Nähe von Aleppo dauerten an, wobei die SDF berichteten, dass sie die "Oberhand" haben und den Befehl zur Deeskalation erhalten haben.