UN: Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran sind Kriegsverbrechen

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, verurteilte die hetzerische Rhetorik rund um den Krieg im Nahen Osten und betonte, dass Angriffe auf die zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen darstellen.
Laut Türk verstoßen vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten und die zivile Infrastruktur gegen das Völkerrecht, und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Seine Aussagen folgten auf Drohungen von Donald Trump mit einem möglichen Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur.
Türk kritisierte Drohungen, die auf die Vernichtung einer ganzen Zivilisation abzielen, nannte sie entsetzlich und warnte, dass die Umsetzung solcher Drohungen die Begehung schwerster internationaler Verbrechen bedeuten würde.
Der Hochkommissar forderte die internationale Gemeinschaft auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu deeskalieren und die Zivilbevölkerung zu schützen.