Kurden weisen Vorwürfe zu Damaskus-Attentätern aus Al-Hol zurück

Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) haben die Behauptungen der syrischen Regierung zurückgewiesen, dass die Täter des Anschlags in der Nähe von Damaskus aus dem Al-Hol-Lager stammen. In einer Erklärung bezeichneten die SDF die Behauptungen als "falsch" und betonten, dass sie nicht auf Fakten basieren.
Das von den SDF kontrollierte Al-Hol-Lager beherbergt etwa 40.000 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, die angeblich mit dem Islamischen Staat (ISIS) in Verbindung stehen. Der Selbstmordanschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche südlich von Damaskus forderte 25 Todesopfer und 63 Verletzte.
Das syrische Innenministerium erklärte, die Täter seien ausländische Mitglieder des ISIS, die aus Al-Hol stammten. Die SDF antworteten, ihre Untersuchung habe keine Beweise dafür gefunden, dass Ausländer das Lager verlassen hätten, sondern nur Syrer und Iraker, die auf Ersuchen der Regierungen von Damaskus und Bagdad freigelassen wurden.
Die SDF bekräftigten ihre Zusammenarbeit mit der internationalen Anti-ISIS-Koalition und forderten eine transparente Untersuchung des Anschlags.