Israelische Soldaten für Schändung einer Statue im Libanon bestraft

Zwei israelische Soldaten wurden zu einem Monat Gefängnis verurteilt, weil sie eine Statue von Jesus Christus in einem Dorf im Südlibanon geschändet hatten. Laut einer Erklärung der IDF werden die Soldaten während ihrer Haft nicht an Kampfeinsätzen teilnehmen.
Der Vorfall löste heftige Reaktionen aus, nachdem ein in den sozialen Medien veröffentlichtes Foto zeigte, wie ein Soldat in dem Dorf Debel in der Nähe der Grenze zu Israel auf eine Statue des gekreuzigten Christus einschlug. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilte die Tat.
Die israelische Armee ersetzte die Statue in Abstimmung mit der örtlichen Gemeinde. Die IDF betonte, dass das Verhalten der Soldaten "vollständig den Befehlen und Werten der IDF widerspricht" und dass sich die Operationen im Libanon ausschließlich gegen die Hisbollah und andere Terrorgruppen richten.