Israel erhält vermutlich keine Geiselüberreste

Die israelische Armee hat am Freitag über das Rote Kreuz Überreste erhalten, von denen sie annimmt, dass sie nicht zu Geiseln gehören. Eine Militärquelle teilte Agence France-Presse (AFP) mit, es sei ungewiss, ob die Überreste zu Geiseln gehören, und sie seien zur Identifizierung in Labore gebracht worden.
Zuvor hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bekannt gegeben, dass es den Transfer von drei Leichen an die israelischen Behörden erleichtert habe.
Gemäß der Waffenstillstandsvereinbarung ließ die Hamas am 13. Oktober 20 Geiseln frei und sollte die Überreste von 28 toten Geiseln übergeben. Bisher wurden 17 Leichen zurückgegeben, wobei Schwierigkeiten bei der Suche geltend gemacht wurden.
Die Verzögerungen haben in der israelischen Regierung Reaktionen ausgelöst, die der Hamas vorwirft, gegen die Bedingungen der Waffenstillstandsvereinbarung verstoßen zu haben.