Iran: Rätsel um 400 kg Uran nach Angriffen

Das Schicksal von 400 kg Uran, das Berichten zufolge vom Iran auf 60 % angereichert wurde, bleibt nach den jüngsten Angriffen unklar. Während die Regierungen der USA und Israels Zuversicht in die Zerstörung der iranischen Nuklearkapazitäten äußern, räumen US-Beamte widersprüchliche Informationen über den Verbleib des Urans ein.
Präsident Trump behauptete, der Bestand sei zerstört oder in Fordow vergraben worden, und die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte, dass es keine Beweise für eine Verlagerung vor dem Angriff gebe. Europäische Beamte und Rafael Grossi von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) vermuten jedoch, dass ein Teil des Bestands verlagert wurde.
Nach Angaben der IAEA befand sich der Großteil des Bestands in Isfahan. Die allgemeine Einschätzung ist, dass das iranische Atomprogramm stark beeinträchtigt wurde, aber die Existenz eines unbekannten Bestands könnte es dem Iran ermöglichen, den Bau einer groben Bombe zu versuchen.
Senator Lindsey Graham betonte, dass das Problem noch nicht gelöst sei, da der Iran sich wieder aufbauen könne. Die Möglichkeit, dass der Iran sein Nuklearmaterial versteckt, schürt die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten.