Iran: Eingänge zur Nuklearanlage Isfahan mit Erde bedeckt

Der Iran scheint in der Nuklearanlage Isfahan Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Eingänge mit Erde zu bedecken, wie Satellitenbilder zeigen. Das in Washington ansässige Institute for Science and International Security präsentierte die Bilder, die auf eine mögliche Besorgnis über Luftangriffe hindeuten.
Satellitenbilder zeigen, dass zwei der Tunneleingänge im Komplex von Isfahan mit Erde bedeckt wurden, während der dritte zusätzliche Schutzmaßnahmen aufweist. Die Organisation schätzt, dass diese Bewegungen auf die Besorgnis über einen möglichen Angriff der USA oder Israels hindeuten.
Laut dem Institut könnte das Abdecken der Eingänge mit Erde dazu beitragen, die Wucht eines möglichen Luftangriffs zu absorbieren und den Zugang vom Boden aus zu erschweren. Ähnliche Vorbereitungen waren vor einer US-Operation beobachtet worden.
Unterdessen reist der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu nach Washington, um mit dem US-Präsidenten über das iranische Atomprogramm zu sprechen.
Hochrangige Beamte des Iran und der Vereinigten Staaten führten Gespräche im Oman, wobei Teheran die Möglichkeit von Zugeständnissen bei den angereicherten Uranreserven offen ließ.