Internationale Forderungen nach Deeskalation nach Irans Angriff auf Katar

Nach dem iranischen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar fordert die internationale Gemeinschaft zur Zurückhaltung auf. Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte die Notwendigkeit, dem "Chaos" in der Region ein Ende zu setzen.
Macron verurteilte den Angriff, der eine Vergeltungsmaßnahme für die US-Bombardierung von drei iranischen Atomanlagen war, und drückte die Solidarität Frankreichs mit Katar aus. Er forderte alle Parteien auf, größte Zurückhaltung zu üben, und erklärte, er stehe in Kontakt mit den katarischen Behörden und Verbündeten in der Region.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul bezeichnete den iranischen Angriff als "inakzeptabel" und versicherte, dass Deutschland seinen Partnern in den Golfstaaten zur Seite stehe. Er äußerte die Hoffnung, dass Iran und die USA Verhandlungsbereitschaft zeigen werden.
Ein US-Beamter berichtete, dass es keine Opfer oder ernsthaften Schäden auf dem Stützpunkt gegeben habe. Das katarische Außenministerium erklärte, die Raketen seien abgefangen worden und es behalte sich das Recht vor, gemäß dem Völkerrecht zu reagieren.
Internationale Analysten warnen vor der Gefahr eines größeren Konflikts. Macron erklärte, Iran trage eine große Verantwortung für die Eskalation, und Paris besteht auf der Notwendigkeit, zu Verhandlungen zurückzukehren.