Alireza Arafi: Übergangsweise Führung nach Tod von Chamenei

Alireza Arafi hat nach dem Tod von Chamenei die Rolle des Übergangs-Obersten Führers übernommen. Als Kleriker und Mitglied des Wächterrats wird Arafi neben Präsident Masoud Pezeshkian und Justizchef Gholamhossein Mohseni Ejei am Übergangs-Führungsrat teilnehmen.
Vor seiner Rolle als Notfall-Führungskraft bekleidete Arafi drei bedeutende Positionen im Iran: Er leitete das nationale Netzwerk islamischer Seminare, war Mitglied des Wächterrats und nahm an der Expertenversammlung teil.
Er hat die Notwendigkeit betont, künstliche Intelligenz zu nutzen, um die Ideologie der Islamischen Republik zu fördern. Sein Aufstieg wird als Botschaft der Kontinuität der ideologischen Linie des Regimes gesehen. In der Vergangenheit leitete er das internationale Universitätsnetzwerk Al-Mustafa.
Er gilt als zuverlässige Figur für die Revolutionsgarden und die politische Elite. Arafi und die anderen haben eine Übergangsmission, die das Funktionieren des Staates sicherstellt, bis die Expertenversammlung den ständigen Nachfolger des Obersten Führers wählt.
Alireza Arafi wurde zum Rechtsmitglied des iranischen Führungsrats ernannt, der die Aufgabe hat, die Rolle des Obersten Führers zu erfüllen, bis die Expertenversammlung einen neuen Führer wählt, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA.
Ayatollah Alireza Arafi, geboren 1959, gilt als eine führende Persönlichkeit des religiösen Establishments im Iran.
Trotz seiner Beziehung zur traditionellen klerikalen Struktur ist Arafi gebildet, spricht Arabisch und Englisch und ist mit Technologie vertraut.