Washington Post: Details der Verhaftung von Maduro enthüllt

Laut Dokumenten, die die Washington Post erhalten hat, versuchte der Vatikan, die US-Operation zur Verhaftung von Nicolás Maduro zu verhindern. Kardinal Pietro Parolin bat den US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Brian Berch, um Klarstellung bezüglich der US-Pläne in Venezuela.
Parolin äußerte Bedenken hinsichtlich eines möglichen Regimewechsels und schlug vor, Maduro einen Ausweg anzubieten, da Russland bereit war, ihm Asyl zu gewähren. Maduro und seine Frau wurden jedoch von US-Spezialeinheiten verhaftet und nach New York gebracht.
Der Vatikan äußerte sich enttäuscht über die Veröffentlichung von Teilen des vertraulichen Gesprächs. Der Bericht besagt auch, dass sich die USA auf einen Plan für Maduros Nachfolger geeinigt haben und ihre Aufmerksamkeit auf Vizepräsidentin Delsy Rodríguez richten, basierend auf einer CIA-Bewertung.
Donald Trump soll Maduro zu Gesprächen nach Washington eingeladen haben, dieser lehnte jedoch ab. Die Bemühungen, eine Lösung zu finden, wurden bis zum letzten Moment fortgesetzt, aber Maduro lehnte die Vorschläge ab.
Rodríguez hatte laut dem Bericht das Vertrauen von Teilen der Geschäftswelt gewonnen und galt als fähig, einen politischen Übergang zu leiten.