Türkei-Libyen-Abkommen: Athen reagiert auf seismische Forschung

Pro-regierungsnahe türkische Medien behaupten, dass das Türkei-Libyen-Abkommen zur seismischen Forschung in 4 Meeren die "Sensibilitäten Athens aktiviert" habe.
Laut dem pro-regierungsnahen TGRT gab es eine "Erste Reaktion Griechenlands auf das Türkei-Libyen-Abkommen! Sie werden sich bei der EU beschweren".
Die Zeitung Aksam schreibt, dass "die Beteiligung der Türkei an der Gleichung des östlichen Mittelmeers gegenüber Griechenland gestärkt wurde" und dass "die in Tripolis ansässige Regierung der Nationalen Einheit die einseitige Entscheidung Griechenlands, eine internationale Ausschreibung für Kohlenwasserstoff-Explorationsfelder südlich von Kreta zu starten, scharf verurteilt hatte".
Botschafter Tugay Uluçevik argumentiert in Erklärungen gegenüber der Zeitung Yeni Çağ, dass "die Reaktion Libyens auf die Aktionen Athens südlich von Kreta gerechtfertigt ist" und dass "Griechenland eine expansionistische Politik im östlichen Mittelmeer und in der Ägäis verfolgt".
Quelle: ΚΥΠΕ