Türkei plant 300 Bohrungen, auch in Nordzypern

Die Türkei plant, 300 Bohrungen in Land- und Seegebieten durchzuführen, einschließlich Seegebieten innerhalb der 'Lizenzgebiete' des selbsternannten Staates in Nordzypern, so die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Laut dem 'Jährlichen Präsidentschaftsprogramm für 2026' zielt Ankara darauf ab, die Energie-Selbstversorgung durch Forschung und Investitionen in natürliche Ressourcen zu verbessern.
Der Plan umfasst die Erfassung dreidimensionaler seismischer Daten in einem Gebiet von 19.900 Quadratkilometern und die Durchführung geophysikalischer Erkundungen aus der Luft über 7.000 km. Bohrungen mit einer Gesamttiefe von 450.000 Metern und Erkundungen in 25.000 Quadratkilometern sind für mineralische Ressourcen geplant.
Die Türkei priorisiert die Suche nach strategischen Mineralien und Seltenerdelementen und plant gleichzeitig zwei Bergbauprojekte im Ausland sowie neue internationale Abkommen für Öl und Erdgas. Eine Gesetzesrevision für den Bergbausektor ist geplant.
Quelle: CNA