Tatar: Ungerechtigkeiten Großbritanniens und Direktflüge in besetzte Gebiete

Der türkisch-zyprische Führer Ersin Tatar prangerte in Erklärungen aus London „schwere Ungerechtigkeiten“ Großbritanniens gegenüber türkischen Zyprioten an und bekräftigte die Forderung nach Direktflügen aus dem Vereinigten Königreich zum illegalen Flughafen Tymbou.
Laut Erklärungen gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu und TRT erklärte Tatar, dass die britischen Militärbasen in Zypern die Beziehungen zu den griechischen Zyprioten stärken, und erwähnte, dass Christodoulides den britischen Premierminister im letzten Jahr dreimal getroffen hat.
Tatar behauptete, dass es „große Ungerechtigkeiten gibt, die Großbritannien uns angetan hat“, wie z. B. das Fehlen von Direktflügen und Handel in die „TRNZ“. Er traf sich mit dem britischen Minister für Europa und Nordamerika, Stephen Doughty, und äußerte die Erwartung, dass die Isolation der türkischen Zyprioten aufgehoben wird.
Tatar behauptete, dass die Anwesenheit britischer Stützpunkte den Süden Zyperns zu einem Ziel für Israelis mache und dass sich viele Israelis in Larnaka und Limassol niedergelassen hätten. Er erwähnte auch, dass 30.000 Briten in den besetzten Gebieten leben.
Tatar betonte, dass es einen neuen Verhandlungsprozess geben könne, wenn die Souveränität der türkischen Zyprioten anerkannt werde. Er bekräftigte die Notwendigkeit von Direktflügen aus Großbritannien und argumentierte, dass es kein Sicherheitsproblem gebe. Er erwähnte auch, dass er aufgrund möglicher Reaktionen geheime Treffen in Großbritannien abgehalten habe.