Ukraine nutzt Kriegsdaten zur Sicherung westlicher Unterstützung

Die Ukraine nutzt digitale Daten vom Schlachtfeld als Verhandlungsmittel, um westliche Unterstützung zu sichern. Der stellvertretende Ministerpräsident von Kiew, Mykhailo Fedorov, erklärte, dass die gesammelten Daten für andere Regierungen von unschätzbarem Wert wären, insbesondere für die Ausbildung von KI-Waffensystemen.
Seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 hat die Ukraine Millionen von Stunden an Drohnenaufnahmen und Schlachtfeldstatistiken gesammelt. Fedorov betonte, dass eine hohe Nachfrage nach diesen Daten bestehe, was Kiews Wert als Verbündeter beweise.
Die Ukraine wirbt auch für sich als Testgelände für die Verteidigungsindustrie und lädt Unternehmen ein, neue Waffen auf ihrem Territorium zu testen. Laut Fedorov wurden fast 1.000 Anträge eingereicht, und 50 verschiedene Verteidigungssysteme sind in die Ukraine gekommen.
Die Ukraine verwendet Werkzeuge der künstlichen Intelligenz, um ihre Drohnen zu steuern, auch solche, die Langstreckenangriffe auf russisches Gebiet durchführen. KI-Systeme scannen Luftaufnahmen und Satellitenbilder und identifizieren Ziele.
Fedorov erwähnte, dass das Land KI-Technologien von Palantir verwendet, um russische Angriffsmuster zu analysieren und Desinformationskampagnen zu überwachen. Darüber hinaus hat das Ministerium ein Punktesystem eingerichtet, um Einheiten zu belohnen, die russische Ziele treffen, und Punkte gegen Drohnen und andere Waffensysteme einzutauschen.
Die ständige Präsenz von Drohnen hat zur Schaffung einer „Todeszone“ geführt, die sich auf beiden Seiten der Frontlinie erstreckt, wo es fast sicher ist, dass jede sich bewegende Person getroffen wird.