Südafrika: Vorwürfe wegen 'Säuberungsflügen' von Palästinensern aus Gaza

Südafrika wird beschuldigt, 'Säuberungsflüge' von Palästinensern aus Gaza erhalten zu haben, und behauptet, dass es auch andere Ziele für diese Flüge gibt. Ursprünglich soll das Land den Passagieren eines solchen Fluges die Einreise verweigert haben, ihnen aber nach der Intervention einer Wohltätigkeitsorganisation schließlich erlaubt haben, von Bord zu gehen.
Der südafrikanische Außenminister Ronald Lamola erklärte, der Flug scheine Teil eines 'umfassenderen Plans zur Entfernung von Palästinensern aus Palästina in viele verschiedene Teile der Welt' zu sein. Er behauptete auch, dass ähnliche Flüge in anderen Ländern angekommen seien.
Die palästinensische Botschaft in Südafrika berichtete, dass die Gruppe über Nairobi 'ohne vorherige Ankündigung oder Koordination' angekommen sei. Die Botschaft fügte hinzu, dass eine 'nicht registrierte und irreführende Organisation' die Situation der Bürger von Gaza ausgenutzt habe.
Von den 153 Passagieren des Fluges, der in Johannesburg ankam, reisten 23 zu anderen Zielen weiter, während den restlichen 130 die Einreise in das Land 'aus Mitgefühl' gestattet wurde, so Präsident Cyril Ramaphosa.
Südafrika hat erklärt, dass es keine weiteren Charterflüge mit Palästinensern akzeptieren wird.