Kann Trump Iran einen Führer aufzwingen? Washingtons Spiel

Nach einer Woche der Spannungen im Nahen Osten erwägt Washington seine Optionen im Iran. Die Frage bleibt: Kann Donald Trump dem Iran einen Führer aufzwingen?
Donald Trump möchte bei der Auswahl des neuen Obersten Führers des Iran mithelfen, was auf eine mögliche Strategieänderung hindeutet. Er lehnte Mojtaba, den Sohn von Ayatollah Ali Khamenei, als potenziellen Nachfolger ab.
Trump scheint zu glauben, dass das venezolanische Modell auf den Iran angewendet werden kann, indem er versucht, das Regime durch militärischen Druck zu einem Wandel zu zwingen. Der Iran ist jedoch eine starke Macht mit bedeutenden militärischen Fähigkeiten.
Masoud Pezeshkian deutete die Möglichkeit einer Vermittlung an, während der iranische Außenminister Katar und Frankreich kontaktierte. Trump erklärte, der Iran wolle Verhandlungen, aber die USA seien bereit für den Kampf.
Die USA scheinen eine politische Lösung und nicht den Zusammenbruch des Regimes anzustreben. Ein neuer Führer könnte eine Chance für eine Einigung bieten. Die Reduzierung iranischer Angriffe und die Zerstörung iranischer Kriegsschiffe deuten auf Fortschritte der USA hin.
Israel hat eine aggressive Kampagne gegen die Hisbollah gestartet, die offenbar nicht Teil der ursprünglichen US-Strategie ist.
Hardliner im iranischen Militär könnten auf Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten bestehen. Der Iran kann auf asymmetrische Optionen zurückgreifen, wie z. B. die Schließung der Straße von Hormus.
Die Geschwindigkeit der aktuellen Kampagne ist beispiellos, aber die Notwendigkeit der Diplomatie bleibt bestehen.