Lawrow: US-EU-Handelsabkommen wird europäische Industrie hart treffen

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass das Abkommen zwischen den USA und der EU, das Zölle von 15 % auf europäische Produkte vorsieht, der europäischen Industrie einen „sehr harten Schlag“ versetzen werde.
Lawrow kommentierte, dass das Abkommen zu einer weiteren Deindustrialisierung Europas und einer Verlagerung von Investitionen in die USA führen werde. Er betonte auch, dass sich die EU verpflichtet, amerikanische Energieprodukte im Wert von 750 Milliarden Dollar zu kaufen, um russisches Gas zu ersetzen, sowie zusätzliche Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Dollar in den USA zu tätigen.
Lawrow argumentierte, dass amerikanische Energieressourcen „deutlich teurer sein werden als russische“ und dass das Abkommen negative Auswirkungen auf die Energiepreise, die Landwirtschaft und die Industrie in Europa haben werde.
Der französische Premierminister François Bayrou bezeichnete das Abkommen als einen „dunklen Tag für Europa“ und sprach von „Unterwerfung“.