Kuba-Krise: Auswirkungen des Trump-Embargos

Kuba erlebt eine schwere Knappheit an Treibstoff und Gütern des täglichen Bedarfs, nachdem die amerikanische Regierung unter Donald Trump das Embargo verschärft hat. Der Mangel an Öl hat den Transport und die öffentlichen Dienstleistungen lahmgelegt.
Der Journalist David Jones von der Daily Mail beschreibt eine dramatische Krise in Havanna mit leeren Straßen und häufigen Stromausfällen. Donald Trump erklärte, dass der Druck auf Kuba hoch sei, um das marxistische Regime zu schwächen.
Es herrscht weitverbreitete Lebensmittelknappheit, Familien suchen im Müll nach Essen. Junge Mütter haben Mühe, Babynahrung und Medikamente für Kinder zu finden. In der Grundschule El Salvador äußert Schulleiter Juan Renier seine Besorgnis über die Zunahme der Jugendkriminalität aufgrund von Schulschließungen.
Ungefähr 2.000.000 Kubaner haben das Land in den letzten Jahren verlassen. Viele Einwohner glauben, dass die Regierung das Embargo als Vorwand für Korruption und Ineffizienz benutzt.
Angesichts des zunehmenden sozialen Drucks stellt sich die Frage, ob Präsident Miguel Díaz-Canel die Krise bewältigen kann.