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Nachfolge-Rennen bei der UNO: Bachelet hofft auf eine weibliche Führungskraft

By Staff
Nachfolge-Rennen bei der UNO: Bachelet hofft auf eine weibliche Führungskraft
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Die ehemalige chilenische Präsidentin Michelle Bachelet äußerte die Hoffnung, dass die Welt bereit ist, eine Frau zur Generalsekretärin der UNO zu wählen. Seit der Gründung der Organisation waren alle neun Generalsekretäre Männer.

Bachelet, 74 Jahre alt, erklärte, dass die Wahl einer Frau ein "sehr gutes Omen" wäre und Hoffnung geben würde. Sie betonte die Notwendigkeit, das Vertrauen in die UNO durch Reformen wiederherzustellen, da die Organisation vor politischen und wirtschaftlichen Krisen steht.

Sie erwähnte die Notwendigkeit, dass der nächste Generalsekretär eine "moralische Stimme" hat und in der Lage ist, seine Meinung zu sagen, auch unter Druck. Sie räumte ein, dass sie keine "Zauberformel" hat, um die Lähmung des Sicherheitsrates zu lösen.

Mariano Grossi aus Argentinien, ebenfalls ein Kandidat, betonte die Notwendigkeit, vor Ort zu handeln. Weitere Kandidaten sind Rebeca Grynspan (Costa Rica) und Macky Sall (Senegal). Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, bezeichnete die Position als "einen der schwierigsten Jobs der Welt".

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