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Costa: Israels Gaza-Plan muss 'Konsequenzen' für EU-Beziehungen haben

By Staff
Costa: Israels Gaza-Plan muss 'Konsequenzen' für EU-Beziehungen haben
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Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, erklärte, dass Israels Entscheidung, die Stadt Gaza zu besetzen, 'Konsequenzen für die Beziehungen zwischen der EU und Israel haben muss'. Costa forderte die israelische Regierung auf, ihre Entscheidung zu überdenken, und fügte hinzu, dass die Angelegenheit vom Rat geprüft werde.

Laut Costa verstößt die Entscheidung 'nicht nur gegen das Abkommen mit der EU, das der Hohe Vertreter am 19. Juli bekannt gegeben hat, sondern untergräbt auch die grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und die globalen Werte'. Costa gab die obige Erklärung in einer Erklärung auf X ab.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, forderte Israel ebenfalls auf, seinen Plan für Gaza zu überarbeiten. Ende Juni hatte die Europäische Kommission entschieden, dass Israel gegen einen Artikel des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte verstoße, und schlug vor, einige europäische Mittel für israelische Start-ups auszusetzen. Diese Entscheidung hat jedoch noch nicht grünes Licht von den Mitgliedstaaten erhalten.

Die 27 Mitgliedstaaten scheinen gespalten zu sein, welche Haltung sie gegenüber Israel seit Beginn des Krieges im Gazastreifen gegen die Hamas einnehmen sollen.

Quelle: APE-MPE-Reuters-AFP