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Kosovo: Gericht blockiert vorläufig Parlamentsauflösung

By Staff
Kosovo: Gericht blockiert vorläufig Parlamentsauflösung
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Das Verfassungsgericht des Kosovo hat das Dekret von Präsidentin Vjosa Osmani zur Auflösung des Parlaments vom 6. März vorläufig ausgesetzt. Die Entscheidung untersagt Osmani, Maßnahmen in Bezug auf das Dekret zu ergreifen, und hindert die Versammlung daran, Maßnahmen zu ergreifen, solange die einstweiligen Maßnahmen in Kraft sind.

Die Entscheidung wurde getroffen, um irreparablen Schaden an der verfassungsmäßigen Ordnung zu verhindern, und bleibt bis zum 31. März in Kraft, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Osmani kann keinen Termin für Neuwahlen festlegen, solange die Maßnahmen in Kraft sind.

Das Parlament konnte am 5. März aufgrund fehlender Beschlussfähigkeit keinen Präsidenten wählen, da sich die Opposition nach erfolglosen Verhandlungen zurückzog. Osmani ordnete die Auflösung des Parlaments unter Berufung auf einen Artikel der Verfassung an.

Verfassungsexperten stellen die Richtigkeit der Entscheidung in Frage und argumentieren, dass die Verfassung eine Frist von 60 Tagen für die Wahl eines Präsidenten vorsieht. Politische Analysten sehen in Osmanis Entscheidung politische Motive, die angeblich eine zweite Amtszeit anstrebt.

Quelle: APE

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