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Carney, Thukydides und CNN: Analyse von Macht und Bündnissen

By Staff
Carney, Thukydides und CNN: Analyse von Macht und Bündnissen
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Der kanadische Premierminister Mark Carney bezog sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos auf Thukydides und warnte vor einer Periode des Umbruchs in der globalen Ordnung. Seine Bezugnahme inspirierte CNN, eine Parallele zwischen der Haltung des antiken Athen gegenüber Milos und der aktuellen Diskussion über Grönland und die NATO zu ziehen.

Carney benutzte den Satz von Thukydides: "Die Starken tun, was sie können, und die Schwachen leiden, was sie müssen", um die aktuelle Situation zu beschreiben. CNN verglich die Besetzung von Milos durch Athen im Jahr 416 v. Chr., wo Neutralität nicht akzeptiert wurde, mit dem Interesse der USA an Grönland.

Laut CNN kann rohe Gewalt vorübergehende Gewinne bringen, aber langfristige Macht basiert auf Konsens und Vertrauen. Die Geschichte zeigt, dass Macht, die sich gegen Verbündete richtet, selbstzerstörerisch sein kann. Stephen Miller, Berater von Donald Trump, erklärte, dass "die reale Welt von Macht und Stärke regiert wird", was Reaktionen auslöste.

Carney betonte, dass die Rückkehr zur Logik des Thukydides eine tägliche Erfahrung sei, wobei Zölle und Finanzsysteme als Druckmittel eingesetzt würden. Er warnte davor, dass mittlere Mächte, wenn sie nicht am Tisch sitzen, auf der Speisekarte stehen würden, und unterstrich die Notwendigkeit kollektiven Handelns und von Bündnissen.

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