Karibik: Regionalgipfel mit Marco Rubio

Marco Rubio wird am Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) in St. Kitts und Nevis teilnehmen. Laut dem US-Außenministerium wird Rubio eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten anstreben, wobei der Schwerpunkt auf den Entwicklungen in Venezuela liegt.
Es wird erwartet, dass Rubio auf die Prioritäten von Präsident Trump in Bezug auf die Bekämpfung illegaler Einwanderung und des Menschenhandels eingehen wird. Die US-Streitkräfte haben die Operationen in der Region seit September 2025 intensiviert und zielen auf Schnellboote ab, die angeblich Drogen transportieren, obwohl die Rechtmäßigkeit dieser Operationen in Frage gestellt wird.
Die Beziehungen zu Venezuela werden voraussichtlich im Mittelpunkt des Gipfels stehen, nachdem Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen wurde. Die Trump-Regierung fördert die Normalisierung der Beziehungen zu Caracas, während Kuba aufgrund des US-Embargos und des Mangels an Öl aus Venezuela vor Problemen steht.
Auch die Situation in Haiti, wo Bandengewalt grassiert, dürfte zur Sprache kommen. Die USA haben ihre Unterstützung für Übergangs-Premierminister Alix Didier Fils-Aimé zum Ausdruck gebracht und versuchen, eine internationale Truppe zur Bekämpfung der Banden einzusetzen.
Quelle: APE