Israelischer Beamter: Zweifel an Nachfolge im Iran bei Zusammenbruch des Regimes

Ein israelischer Beamter hat Zweifel an der Existenz eines glaubwürdigen Nachfolgeplans im Iran geäußert, sollte das derzeitige Regime zusammenbrechen. Gegenüber der Washington Post äußerte der Beamte, der angeblich mit der Planung der Operation gegen den Iran vertraut ist, Bedenken hinsichtlich des Sturzes des iranischen Regimes ohne einen klaren Plan für die Zeit danach.
Der Beamte äußerte sich zurückhaltend zu Szenarien, die die Stärkung von Minderheitengruppen im Iran beinhalten, und betonte gleichzeitig, dass die Militärkampagne kurz vor dem Erreichen ihrer Hauptziele stehe, wie z. B. die Zerstörung des iranischen Atomprogramms und der Lagerbestände an ballistischen Raketen.
Es wurde kein konkreter Zeitplan für den Abschluss dieser Ziele genannt. Der Beamte stellte ein mögliches Ausstiegsszenario aus der Operation nach Erreichen der militärischen Ziele vor und warnte gleichzeitig vor dem Risiko, dass Israel „in einem Sumpf versinkt“, wenn es versucht, die Hisbollah im Libanon zu eliminieren.
Der Beamte betonte die Bereitschaft, Gespräche mit libanesischen Beamten für einen Waffenstillstand aufzunehmen, und stellte gleichzeitig klar, dass keine groß angelegten Bodenoperationen im Libanon geplant sind.