Ecuador: Rebellenlager mit US-Unterstützung bombardiert

Ecuadorianische Streitkräfte bombardierten mit US-Unterstützung ein Rebellenlager ehemaliger FARC-Dissidenten an der Grenze zu Kolumbien. Ziel der Operation war die Drogenhandelsorganisation Comandos de la Frontera (CDF) in der Provinz Sucumbíos.
Ecuadors Präsident Daniel Noboa teilte ein Video des Bombenangriffs mit und erklärte, der „Ruheplatz“ des CDF-Anführers Mono Tole sei zerstört worden. Nach Angaben der Behörden waren die CDF im Mai 2025 an der Ermordung von 11 Soldaten beteiligt.
Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, erklärte, das Pentagon habe auf Ersuchen Ecuadors Maßnahmen ergriffen, um die Netze der Narkoterroristen zu zerschlagen. General Francis Donovan, Chef des U.S. Southern Command, gratulierte den ecuadorianischen Streitkräften zu der erfolgreichen Operation.
Etwa 70 % des in Kolumbien und Peru produzierten Kokains werden über ecuadorianische Häfen exportiert. Präsident Noboa hat den Banden den „Krieg“ erklärt.