Iran: Hinrichtung von Erfan Soltani verschoben

Die Hinrichtung des 26-jährigen Erfan Soltani, der wegen der Teilnahme an Protesten im Iran zum Tode verurteilt wurde, wurde verschoben. Laut einem Familienmitglied wird die Hinrichtung heute nicht stattfinden, aber das Todesurteil bleibt in Kraft, was Bedenken hinsichtlich seiner Sicherheit aufwirft.
Die Organisation Hengaw berichtete, dass Soltani am 8. Januar 2026 im Zusammenhang mit Protesten in der Stadt Fardis verhaftet wurde. Die Familie wurde nur vier Tage später darüber informiert, dass seine Hinrichtung geplant war.
Hengaw prangert den Fall als eklatanten Verstoß gegen das internationale Menschenrechtsgesetz an und betont den fehlenden Zugang zu einem Anwalt und einem fairen Verfahren. Die Organisation appelliert an internationale Organisationen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Hinrichtung auszusetzen und den Fall zu überprüfen.
Die Proteste im Iran begannen am 28. Dezember und wurden durch den Wertverlust der iranischen Währung ausgelöst.