Gerapetritis im UN-Sicherheitsrat: Frieden im Nahen Osten ist zwingend erforderlich

Außenminister Giorgos Gerapetritis nahm an einer öffentlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage im Nahen Osten, einschließlich der Palästinenserfrage, teil.
Gerapetritis betonte, dass Griechenland sich weiterhin der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Sicherheitsrats verpflichtet fühlt und die Rolle der UN als zentralen Rahmen für internationalen Frieden und Sicherheit hervorhebt. Er bekräftigte Griechenlands Engagement für die Achtung der UN-Charta und der territorialen Integrität.
In Bezug auf den Nahen Osten bezeichnete der Minister Frieden als eine "zwingend ethische, politische und humanitäre Notwendigkeit". Er wies auf die Unterstützung Griechenlands für die Resolution 2803 und den "20-Punkte-Friedensplan für Gaza" hin und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit der vollständigen Entwaffnung der Hamas.
Darüber hinaus betonte er, dass Gaza und das Westjordanland eine einzige territoriale Einheit für einen zukünftigen palästinensischen Staat bilden, und forderte einen glaubwürdigen politischen Prozess für eine Zwei-Staaten-Lösung.
In Bezug auf die humanitäre Lage in Gaza wies er darauf hin, dass der Zugang zu humanitärer Hilfe ungehindert sein müsse, und äußerte sich besorgt über die Entwicklungen in Bezug auf das UNRWA.
Abschließend erwähnte er den Libanon, Syrien und den Jemen und betonte die Bedeutung der maritimen Sicherheit und der Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer.