Fidan: Wir lehnen den Besatzungsplan für Gaza ab

Der türkische Außenminister Hakan Fidan brachte Ankaras Ablehnung der israelischen Pläne für Gaza zum Ausdruck und bezeichnete sie als Teil einer „genozidalen Politik“. Die Erklärungen wurden während eines Besuchs in Ägypten abgegeben, wo er seinen ägyptischen Amtskollegen Badr Abdelatti und Präsident Abdel Fattah al-Sisi traf.
Fidan betonte, dass der Besatzungsplan für Gaza eine „neue Phase der expansionistischen und genozidalen Politik Israels“ darstellt. Er kündigte außerdem die Einberufung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit an, um die israelische Politik zu thematisieren.
In Bezug auf die Beziehungen zwischen der Türkei und Ägypten erklärte Fidan, dass sie sich in den letzten Jahren unter der Führung der Präsidenten Erdogan und Sisi erheblich entwickelt und ein bisher nicht erreichtes Niveau erreicht hätten. Die beiden Seiten diskutierten auch regionale Themen wie die Lage in Libyen, Sudan, Somalia, Syrien und Libanon.
Fidan warf Israel vor, langfristige Pläne für den Libanon und die Nachbarländer zu haben, die darauf abzielen, diese zu besetzen oder zu schwächen. Abschließend brachte er seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Türkei und Ägypten weiterhin Symbole des Friedens und der Stabilität in der Region sein werden.