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Griechenland-Libyen: Spannungen wegen türkisch-libyscher Vereinbarung

By Staff
Griechenland-Libyen: Spannungen wegen türkisch-libyscher Vereinbarung
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Die Beziehungen zwischen Griechenland und Libyen verschlechtern sich, da Ankara, Bengasi und Tripolis ihre Beziehungen verstärken, was durch das türkisch-libysche Memorandum ausgelöst wird. Athen betont, dass es keine Verletzung seiner Hoheitsrechte akzeptieren wird.

Die libysche Nationale Ölgesellschaft unterzeichnete mit ihrem türkischen Partner eine Absichtserklärung über geologische und geophysikalische Studien in vier Seegebieten. Premierminister Kyriakos Mitsotakis wurde informiert.

Nach Angaben der türkischen Erdölgesellschaft wird Turkish Petroleum geologische und geophysikalische Studien in vier Offshore-Gebieten durchführen, einschließlich einer zweidimensionalen seismischen Untersuchung (10.000 km).

Athen bringt das Thema zum Gipfel und fordert eine Verurteilung des Memorandums als inakzeptabel und illegal. Ein Besuch von Außenminister Giorgos Gerapetritis in Libyen ist geplant.

Das libysche Außenministerium bestellte den griechischen Botschafter Nikolaos Garilis wegen „einseitiger Schritte“ in umstrittenen Seegebieten ein.

Es gibt einen Anstieg der Migrationsströme von Libyen nach Kreta. Migrationsminister Makis Voridis wird mit seinem italienischen Amtskollegen nach Libyen reisen, um eine Lösung zu finden.

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