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Griechenland und Libyen setzen technische Ausschüsse für Gespräche über Seezonen ein

By Staff
Griechenland und Libyen setzen technische Ausschüsse für Gespräche über Seezonen ein
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Griechenland und Libyen kommen in den Gesprächen über die Abgrenzung ihrer Seezonen voran, wobei beide Seiten technische Ausschüsse einsetzen. Diese Entwicklung markiert eine neue Phase in den Beziehungen zwischen Athen und Tripolis, im Anschluss an die jüngste Reise von Giorgos Gerapetritis nach Libyen und seine Kontakte mit der Dbeibah-Regierung.

Griechenland hat Tripolis bereits über die Zusammensetzung seines technischen Ausschusses informiert, und es wird erwartet, dass Libyen einen eigenen Ausschuss einsetzen wird. Dieser Schritt erfolgt nach der Unterzeichnung des türkisch-libyschen Memorandums im Jahr 2019, das die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf Eis gelegt hatte.

Giorgos Gerapetritis erklärte nach seinem Besuch in Tripolis am 15. Juli, dass er eine Lösung der Fragen der Abgrenzung der Seezonen mit den Nachbarländern im Einklang mit dem Internationalen Seerecht anstrebe. Der libysche Außenminister Taher al-Baur äußerte die Hoffnung auf einen Neustart der griechisch-libyschen Beziehungen.

Gerapetritis betonte, dass Griechenland seine Hoheitsrechte auf der Grundlage des Völkerrechts ausübe und dass Libyen Gebiete südlich der griechischen Mittellinie deklariert habe. Nach Angaben zuständiger Stellen ist das Treffen der technischen Ausschüsse noch nicht terminiert.