Griechenland und Ägypten nähern sich Abkommen über Sinai-Kloster

Griechenland und Ägypten nähern sich einer Vereinbarung zur Erhaltung des Katharinenklosters im Sinai als globales religiöses Zentrum. Außenminister Giorgos Gerapetritis traf sich in Athen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdelati, um das Engagement der beiden Länder zu bekräftigen.
Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Betrieb des Klosters sicherzustellen, das seit 1.500 Jahren ununterbrochen besteht. Herr Gerapetritis betonte, dass Ägypten die Tradition und den griechisch-orthodoxen Charakter des Klosters respektieren werde.
Darüber hinaus erörterten die beiden Seiten die Abgrenzung der Seezonen und die Stärkung der Koordinierung, um die Migrationsströme aus Libyen zu steuern. Herr Gerapetritis sagte, Griechenland beabsichtige, Gespräche mit Libyen über die Abgrenzung der Seezonen aufzunehmen.
Die Sprecherin des Außenministeriums, Lana Zochiou, antwortete auf die ägyptische Verbalnote bezüglich der griechischen Meeresraumplanung und betonte, dass dies eine erwartete Reaktion sei und Ägypten wolle, dass diese Fragen Gegenstand der Zusammenarbeit seien.