Griechenland, Deutschland und andere Länder starten Rückführungszentren für Migranten

Laut einem Bericht der deutschen Zeitung Bild planen Griechenland, Deutschland, die Niederlande, Österreich und Dänemark die Einrichtung von Rückführungszentren für Migranten in Drittländern. Die Initiative wurde auf Ebene der Innenminister in Brüssel "festgeschrieben".
In diesen Zentren sollen Migranten untergebracht werden, die verpflichtet sind, ihr Aufenthaltsland zu verlassen, aber nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können. Der Fahrplan sieht vor, dass Migranten nach einer rechtsverbindlichen Rückkehrentscheidung in Einrichtungen in Drittländern verlegt werden, von wo aus ihre Ausreise organisiert wird.
Der Minister für Migration und Asyl, Thanos Plevris, hat das Thema zur Priorität erklärt und Länder in Afrika als mögliche Standorte vorgeschlagen. Das beschriebene Modell bezieht sich auf den britischen "Ruanda-Plan".
Der deutsche Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, dass die Rückführungszentren neue Möglichkeiten schaffen und ein deutliches Signal für mehr Rückführungen senden sollen.