Internationale Reaktionen auf Maduros Verhaftung: Forderungen nach Deeskalation

Die Verhaftung von Nicolás Maduro hat internationale Reaktionen ausgelöst, wobei Länder wie Russland, China und EU-Mitgliedstaaten eine Deeskalation der Spannungen in Venezuela fordern.
Russland hat die USA aufgefordert, den venezolanischen Präsidenten freizulassen, und ihn als rechtmäßig gewählt bezeichnet. Gleichzeitig verurteilten China und Mexiko die US-Militäroperation.
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, erklärte, sie betrachte Nicolás Maduro nicht als den legitimen Führer Venezuelas.
Spanien appellierte an eine Deeskalation und die Achtung des Völkerrechts und bot gleichzeitig an, für eine friedliche Lösung zu vermitteln. Das deutsche Außenministerium äußerte sich besorgt und kündigte die Einberufung eines Krisenreaktionsteams an. Der italienische Außenminister Antonio Tajani erklärte, Rom beobachte die Situation genau, wobei der Schwerpunkt auf der italienischen Gemeinde in Venezuela liege.
António Costa, Chef des Europäischen Rates, betonte, dass die EU eine Deeskalation und eine Lösung der Krise unter Achtung des Völkerrechts fordert.