Münchner Konferenz: US-Europa-Beziehungen trotz Rubios Bemühungen angespannt

Die jährliche Münchner Sicherheitskonferenz verdeutlichte die anhaltenden Spannungen in den Beziehungen zwischen den USA und Europa. US-Außenminister Marco Rubio versuchte, die europäischen Staats- und Regierungschefs zu beruhigen und erkannte die "unzerbrechliche Bindung" zwischen beiden Seiten an.
Rubios Rede wiederholte jedoch trotz seiner milderen Rhetorik die Bedenken der Trump-Regierung hinsichtlich der europäischen Energiepolitik und der Einwanderung. Europäische Beamte äußerten Bedenken, dass sich die Beziehungen verändert hätten und das Vertrauen erschüttert sei.
Rubios Entscheidung, ein Treffen zur Ukraine auszulassen, wurde von NATO-Generalsekretär Mark Rutte kommentiert. Die Konferenz fand statt, nachdem Spannungen durch Trumps Drohung mit einer militärischen Intervention in Grönland entstanden waren.
Ursula von der Leyen betonte, dass Europa einen "Schock" erlitten habe. Die europäische Besorgnis konzentriert sich auf die Präferenz der USA für bilaterale Abkommen, während Europa sich einen härteren Kurs gegen Russland in der Ukraine wünscht, wie Wolodymyr Selenskyj erklärte. Sogar Deutschland erwägt eine Zusammenarbeit mit Frankreich bei einer europäischen nuklearen Abschreckung.