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Trump-Zölle: Indien und China stärken die Zusammenarbeit

By Staff
Trump-Zölle: Indien und China stärken die Zusammenarbeit
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Der Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi in China, sein erster seit sieben Jahren, signalisiert eine Stärkung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern inmitten wachsender Spannungen mit den Vereinigten Staaten.

Modi wird Ende August am Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in Tianjin teilnehmen. Dieser Schritt erfolgt, da die Beziehungen zwischen Indien und den USA in eine Krise geraten sind, nachdem Präsident Donald Trump höhere Zölle auf Importe aus Indien erhoben hat.

Das Weiße Haus kündigte zusätzliche Zölle von 25 % auf Indien an, wodurch sich der Gesamtbetrag auf 50 % erhöht, als Reaktion auf die Einfuhr von russischem Öl durch Neu-Delhi. Trump erklärte, Indien importiere Öl aus der Russischen Föderation, was die Erhebung von Zöllen rechtfertige.

Modis Besuch in China und Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Rande des BRICS-Gipfels im Oktober haben zu einer allmählichen Deeskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern geführt.

Inzwischen befindet sich Indiens Nationaler Sicherheitsberater Ajit Doval in Russland, um über russische Ölkäufe und die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich zu sprechen.

Amerikanische und indische Beamte berichten, dass die Verhandlungen über Handelsabkommen ins Stocken geraten sind, und Indien schätzt, dass Trumps Zölle ihm einen Wettbewerbsvorteil bei Waren im Wert von etwa 64 Milliarden US-Dollar kosten könnten.

Trotz der Unsicherheiten hat die Reserve Bank of India ihre BIP-Wachstumsprognose unverändert bei 6,5 % belassen.

Quelle: ot.gr

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