CPJ: Journalisten 'dürfen niemals im Krieg zur Zielscheibe werden'

Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) hat die Angriffe auf Journalisten in Kriegsgebieten verurteilt, nachdem der Al-Jazeera-Journalist Anas al-Sharif und vier seiner Kollegen bei einem israelischen Angriff getötet wurden.
Jodie Ginsberg, Direktorin des CPJ, erklärte, dass Angriffe auf Journalisten ein Kriegsverbrechen darstellen, da sie als Zivilisten gelten. Al Jazeera berichtete, dass Anas al-Sharif bei einem gezielten Angriff in der Nähe des Shifa-Krankenhauses getötet wurde.
Die israelischen Streitkräfte bestätigten, dass sie al-Sharif ins Visier genommen und ihn als 'Terroristen' bezeichnet hatten, der 'sich als Journalist ausgab'. Das CPJ hatte zuvor Israels Praxis, Journalisten ohne Beweise als Kämpfer zu bezeichnen, verurteilt.
Ginsberg betonte, dass nach internationalem Recht nur aktive Kombattanten in einer Kriegssituation legitime Ziele seien. Sie forderte das israelische Militär auf, zu beweisen, dass Anas al-Sharif ein aktiver Kämpfer war, um seine Tötung zu rechtfertigen.
Quelle: ΑΠΕ-ΜΠΕ