Reaktionen auf Eskalation der USA gegen Kartelle in der Karibik

Die USA haben mindestens 10 tödliche Angriffe auf Schiffe gestartet, die angeblich am Drogenhandel in der Karibik beteiligt sind, was zu 43 Todesfällen führte. Donald Trump und Verteidigungsminister Pit Heggseth haben ihre Absicht erklärt, die militärischen Angriffe gegen Drogenkartelle in Lateinamerika fortzusetzen, was Reaktionen auslöste.
Paz Zarate, ein Experte für internationales Recht aus Chile, erklärte, dass die USA an außergerichtlichen Hinrichtungen auf See beteiligt seien. Demokraten, Rechtsexperten, ausländische Regierungen und Menschenrechtsorganisationen stellen die Argumente der Trump-Regierung in Frage.
Die Trump-Regierung behauptet, Informationen über die Beteiligung der Schiffe am Drogenhandel zu haben, hat die Daten jedoch nicht veröffentlicht. Viele glauben, dass diese Aktionen darauf abzielen, Nicolás Maduro in Venezuela von der Macht zu entfernen.
Einige Rechtsexperten argumentieren, dass die Angriffe gegen die Genfer Konventionen von 1949 und den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1992 verstoßen. Jack Reed, ein führender Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats, erklärte, Trump führe 'geheime Kriege'.
Lateinamerikanische Länder wie Mexiko und Kolumbien haben die Aktionen der USA verurteilt und betrachten sie als Verstöße gegen das Völkerrecht. Der Präsident von Kolumbien, Gustavo Petro, nannte die Angriffe 'Morde'.