Ankara weist US-Bericht über Menschenrechte zurück

Das türkische Außenministerium hat den Bericht des US-Außenministeriums über Menschenrechte 2024 zurückgewiesen und seine Behauptungen als "unbegründet" bezeichnet. In einer Erklärung bekräftigte das Ministerium, dass die Türkei den Terrorismus bekämpft und gleichzeitig die Rechtsstaatlichkeit aufrechterhält.
Ankara bedauerte die Aufnahme von "unbegründeten Behauptungen" in den Bericht, die mit der FETÖ-Organisation von Fethullah Gülen in Verbindung stehen, dem sie vorwirft, den Putschversuch von 2016 inszeniert zu haben.
In Bezug auf Militäroperationen in Nordsyrien erklärte das türkische Außenministerium, dass diese unter Wahrung der Zivilbevölkerung und im Rahmen der Selbstverteidigung durchgeführt werden. Es wies auch Vorwürfe der Verletzung der Rechte von Flüchtlingen und Migranten zurück und betonte die vorbildliche Politik der Türkei im Migrationsmanagement.
Der US-Bericht kritisierte den Zustand der Pressefreiheit in der Türkei im Jahr 2024, den Einfluss der Exekutive auf die Justiz und die Verfolgung von Aktivisten und Journalisten. Es wurden auch Fälle von willkürlichen Verhaftungen, Folter und Verletzungen der Rechte von Flüchtlingen erwähnt.