Großbritannien: Untersuchung gegen Prinz Andrew und Jeffrey Epstein

Die britische Staatsanwaltschaft steht in Kontakt mit der Polizei bezüglich neuer Dokumente, die darauf hindeuten, dass Prinz Andrew möglicherweise vertrauliche Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben hat.
Laut veröffentlichten E-Mails soll Andrew Epstein 2010, als er Sonderbeauftragter Großbritanniens für internationalen Handel war, einen „vertraulichen Bericht“ über Investitionsmöglichkeiten in der Provinz Helmand in Afghanistan geschickt haben.
Andere Dokumente deuten darauf hin, dass Andrew Epstein Berichte über seine Geschäftsreisen nach China, Singapur und Vietnam zukommen ließ.
Diese Enthüllungen ergänzen die bereits gegen Andrew erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs durch Virginia Giuffre und andere Frauen.
König Charles erklärte, er überlasse es seinem Bruder, die Vorwürfe zu beantworten, und sei bereit, die Polizei zu unterstützen, falls er darum gebeten werde.
Die Polizei in Windsor und London prüft die Informationen und bezeichnet den Fall als „komplex und sensibel“.
Auch gegen Peter Mandelson wird ermittelt, der ebenfalls vertrauliche Dokumente an Epstein weitergegeben haben soll.
Jeffrey Epstein beging 2019 Selbstmord, während er sich wegen Anklagen wegen Sexhandels in Untersuchungshaft befand.