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Bulgarien und Nordmazedonien unterzeichnen Eisenbahntunnel-Abkommen

By Staff
Bulgarien und Nordmazedonien unterzeichnen Eisenbahntunnel-Abkommen
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Bulgarien und Nordmazedonien haben ein Abkommen über den Bau eines Eisenbahntunnels unterzeichnet, der sich seit 100 Jahren verzögert. Das Abkommen wurde am Bahnhof Gyueshevo unterzeichnet.

Der grenzüberschreitende Tunnel mit einer Länge von etwa 2,4 Kilometern ist ein Schlüsselprojekt des Korridors „Westlicher Balkan – Östliches Mittelmeer“ und des Korridors 8. Er wird zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur europäischen und NATO-weiten Vernetzung der Region beitragen.

Der bulgarische Verkehrsminister Grozdan Karadjov wies darauf hin, dass sich die grenzüberschreitende Verbindung seit 100 Jahren verzögert. Die beiden Länder haben noch keine Eisenbahnverbindung, da Nordmazedonien noch etwa 65 km Eisenbahnstrecke bauen muss.

Die Vereinbarung wurde vom Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, begrüßt, der betonte, dass sie die gutnachbarlichen Beziehungen fördert und den regionalen Wohlstand und die gemeinsame Sicherheit stärkt.

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